In der russischen Hauptstadt Moskau ist es am Dienstag zu einer Explosion gekommen, bei der ein Mensch ums Leben kam. Nach Angaben mehrerer russischer Telegram-Kanäle handelte es sich bei dem Opfer um einen hochrangigen Militärangehörigen.
Explosion in fahrendem BMW
Ein Sprengsatz soll in einem fahrenden BMW detoniert sein. Der Fahrer des Fahrzeugs wurde dabei getötet. Die genauen Umstände des Vorfalls sind noch unklar, jedoch deuten erste Hinweise auf einen gezielten Anschlag hin.
Opfer: Oberst der Raketenverwaltung
Laut unbestätigten Berichten soll es sich bei dem Toten um einen Oberst und Leiter der Hauptverwaltung für Raketen- und Artilleriebewaffnung im russischen Verteidigungsministerium handeln. Eine offizielle Bestätigung liegt bislang nicht vor. Die Behörden haben die Ermittlungen aufgenommen.
Der Vorfall ereignete sich im Westen Moskaus. Augenzeugen berichteten von einem lauten Knall und anschließenden Flammen. Rettungskräfte waren schnell vor Ort, konnten jedoch nur noch den Tod des Fahrers feststellen.
Reaktionen und Hintergründe
Bislang hat sich das russische Verteidigungsministerium nicht offiziell zu dem Vorfall geäußert. In den sozialen Medien kursieren Spekulationen über mögliche Hintergründe. Einige Kommentatoren vermuten einen ukrainischen Geheimdienstangriff, andere sehen interne Konflikte als Ursache.
Die Hauptverwaltung für Raketen- und Artilleriebewaffnung ist eine wichtige Einrichtung der russischen Streitkräfte, die für die Entwicklung und Beschaffung von Raketensystemen zuständig ist. Der getötete Oberst soll eine Schlüsselposition innegehabt haben.
Die Ermittlungen dauern an. Es wird erwartet, dass die Behörden in Kürze weitere Details bekannt geben.



