Kiew erlebt massiven russischen Raketenangriff mit Dutzenden Explosionen
Massiver russischer Raketenangriff auf Kiew

Die ukrainische Hauptstadt Kiew ist in der Nacht zum 26. Juli 2024 einem massiven russischen Raketenangriff ausgesetzt gewesen. Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe wurden mehr als zwei Dutzend ballistische Raketen auf Ziele in und nahe der Stadt abgefeuert. Ein Reporter vor Ort berichtete von Dutzenden Explosionen, die teils von Flugabwehrraketen stammten, im Zentrum der Dreimillionenstadt.

Brände in mindestens vier Stadtteilen

Bürgermeister Vitali Klitschko informierte über Einschläge und Schäden in mindestens vier Stadtteilen. Es sei zu Bränden gekommen, die von den Einsatzkräften bekämpft werden. Die genaue Anzahl der Opfer und das Ausmaß der Zerstörung waren zunächst unklar. Die Bewohner wurden aufgefordert, in Schutzräumen zu bleiben.

Hintergrund: Ukraine wehrt sich seit über vier Jahren

Die Ukraine wehrt sich seit mehr als vier Jahren gegen die russische Invasion. Mit westlicher Hilfe, insbesondere aus Deutschland, wurde die Flugabwehr modernisiert. Allerdings klagt Kiew seit längerem über einen Mangel an Fluglenkkörpern für das Flugabwehrsystem Patriot, das zur Abwehr ballistischer Raketen benötigt wird. Der erneute Angriff unterstreicht die Dringlichkeit weiterer Lieferungen.

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Reaktionen und Forderungen

Die ukrainische Führung forderte erneut mehr Unterstützung von den westlichen Partnern. „Jeder verzögerte Patriot-Lenkkörper kostet Menschenleben“, sagte ein Sprecher der Luftwaffe. Die Explosionen ließen die Einwohner nicht zur Ruhe kommen, die seit Monaten unter ständigen Angriffen leiden. Die internationale Gemeinschaft verurteilte den Angriff scharf.

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