Rheinmetall digitalisiert für knapp eine Milliarde Euro britische Gefechtsausbildung
Rheinmetall digitalisiert britische Gefechtsausbildung

Der Rüstungskonzern Rheinmetall wird gemeinsam mit Partnern die Gefechtsausbildung der britischen Streitkräfte digitalisieren. Das gab das Düsseldorfer Unternehmen am Montag bekannt. Das Projekt hat eine Laufzeit von 15 Jahren, wobei auf Rheinmetall ein Auftragswert von knapp einer Milliarde Euro entfällt. Neben Rheinmetall ist auch der US-Konzern Raytheon an dem Vorhaben beteiligt.

Strategischer Kernmarkt Großbritannien

Rheinmetall bezeichnet Großbritannien als einen seiner strategischen Kernmärkte in Europa. Das Digitalisierungsprojekt ermögliche es dem Konzern, seine Standorte und die Belegschaft im Vereinigten Königreich auszubauen. Die genauen Standorte und die Anzahl der neuen Arbeitsplätze wurden zunächst nicht genannt. Die Digitalisierung umfasst moderne Simulations- und Trainingssysteme für die britische Armee.

Hintergrund des Auftrags

Die britische Regierung treibt die Modernisierung ihrer Streitkräfte voran. Die digitale Gefechtsausbildung soll die Effizienz und Realitätsnähe der Übungen erhöhen. Rheinmetall hat in den vergangenen Jahren mehrfach Großaufträge aus dem Ausland erhalten, darunter aus Australien und Ungarn. Der Konzern profitiert von steigenden Rüstungsausgaben weltweit.

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