Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Insel Rügen sind am Montagabend sieben Menschen verletzt worden, darunter drei Kinder. Ein 48-jähriger Autofahrer geriet mit seinem Wagen auf der Bundesstraße 196 bei Baabe in den Gegenverkehr und kollidierte seitlich mit einem entgegenkommenden Fahrzeug. Der Fahrer des entgegenkommenden Wagens, ebenfalls 48 Jahre alt, wurde durch die Wucht des Aufpralls in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden.
Schwerverletzter und sechs Leichtverletzte
Nach Angaben der Polizei wurde der Mann, der in den Gegenverkehr geriet, schwer verletzt. Die übrigen sechs Insassen beider Fahrzeuge erlitten leichte Verletzungen, darunter auch die drei Kinder. Insgesamt befanden sich in dem Auto, das in den Gegenverkehr geriet, vier Erwachsene und zwei Kinder. In dem anderen Fahrzeug saßen drei Erwachsene und ein Kind.
Alle Verletzten wurden von Rettungskräften in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft gegen den 48-jährigen Unfallverursacher den Vorwurf der fahrlässigen Körperverletzung.
Hoher Sachschaden von rund 80.000 Euro
Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf etwa 80.000 Euro. Beide Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Die Bundesstraße 196 war während der Unfallaufnahme und der Rettungsarbeiten für mehrere Stunden gesperrt, was zu Verkehrsbehinderungen führte.
Die genaue Unfallursache ist noch unklar. Die Polizei sucht nun Zeugen, die den Unfallhergang beobachten konnten. Hinweise werden an die zuständige Polizeidienststelle erbeten.
Dieser Vorfall reiht sich ein in eine Serie von Verkehrsunfällen im Nordosten, die in den vergangenen Wochen für Aufsehen gesorgt haben. Die Behörden appellieren erneut an alle Verkehrsteilnehmer, insbesondere auf Landstraßen wie der B196, besonders vorsichtig zu fahren und die Geschwindigkeitsbegrenzungen einzuhalten.



