Ein Mann hat am Montagabend in Mülheim an der Ruhr einen größeren Rettungseinsatz ausgelöst, weil er in einem Schlauchboot auf der Ruhr eingeschlafen war. Passanten entdeckten den regungslos wirkenden Mann in dem Boot auf dem Fluss und wählten daraufhin den Notruf, wie die Feuerwehr mitteilte. Der Mann reagierte offenbar nicht auf Zurufe, was die Sorge der Zeugen verstärkte.
Einsatzkräfte wecken den Schläfer
Feuerwehr und DLRG rückten mit mehreren Booten und Tauchern aus, um den Mann zu retten. Der Einsatzort befand sich direkt unterhalb eines Wehres, was die Lage zusätzlich heikel machte. Die Einsatzkräfte erreichten das Schlauchboot und weckten den Mann auf. Dieser zeigte sich wohlauf und paddelte eigenständig zum Ufer zurück.
Sanitäter untersuchten den Mann vor Ort, jedoch benötigte er keine medizinische Hilfe. „Er wurde von unseren Sanitätern durchgecheckt, war aber wohlauf und konnte ohne weitere Versorgung entlassen werden“, erklärte ein Sprecher der Feuerwehr. Der Mann habe keine Verletzungen davongetragen und sei nach dem Vorfall wieder seiner Wege gegangen.
Hintergrund des Einsatzes
Die genauen Umstände, wie der Mann in dem Schlauchboot auf der Ruhr schlafen konnte, blieben zunächst unklar. Die Ruhr ist an dieser Stelle zwar relativ ruhig, aber unterhalb eines Wehres können Strömungen und Gefahren lauern. Die Feuerwehr betonte, dass der Einsatz glimpflich ausgegangen sei und dankte den aufmerksamen Passanten, die den Notruf abgesetzt hatten.
Ähnliche Vorfälle ereignen sich immer wieder, wenn Personen in Booten auf Flüssen oder Seen einschlafen und dadurch in gefährliche Situationen geraten. In diesem Fall endete der Einsatz jedoch ohne Verletzte und ohne größere Sachschäden. Die Einsatzkräfte konnten nach etwa einer halben Stunde wieder einrücken.



