Am Montagabend kam es im Zugverkehr bei Mönchengladbach zu einem schwerwiegenden Zwischenfall: Ein Baum war auf die Oberleitung gestürzt und legte den Betrieb lahm. Zwei Regionalzüge mussten daraufhin evakuiert werden, wie ein Feuerwehrsprecher berichtete.
Rund 250 Fahrgäste betroffen
In einem der betroffenen Züge saßen etwa 250 Fahrgäste. Wie viele Personen sich in dem zweiten Zug befanden, war zunächst unklar. Die Feuerwehr evakuierte alle Fahrgäste sicher. Anschließend wurden sie mit Bussen zu ihren jeweiligen Zielorten gebracht.
Der Vorfall sorgte für erhebliche Beeinträchtigungen im Regionalverkehr. Die Reparaturarbeiten an der Oberleitung dauerten zunächst an, wie das Portal „Zuginfo.nrw“ mitteilte. Eine genaue Prognose, wann der Betrieb wieder aufgenommen werden kann, gab es nicht.
Ersatzverkehr und Hinweise für Reisende
Für die Linie RE 4 wurde ein Ersatzverkehr zwischen dem Hauptbahnhof Mönchengladbach und Aachen eingerichtet. Für die Verbindungen RE 1, RE 9, RE 18, RB 20 und RB 33 gebe es jedoch keine einheitlichen Konzepte, so das Portal. Fahrgäste dieser Linien wurden gebeten, sich vorab über ihre Verbindungen zu informieren und auf die Durchsagen an den Bahnsteigen zu achten.
Die Feuerwehr war mit mehreren Kräften im Einsatz, um die Evakuierung zu koordinieren und die Sicherheit der Fahrgäste zu gewährleisten. Über die genaue Ursache des Baumsturzes wurde zunächst nichts bekannt.
Der Vorfall zeigt erneut, wie anfällig die Bahninfrastruktur für äußere Einflüsse wie umstürzende Bäume ist. Besonders bei Sturm oder starkem Wind kommt es immer wieder zu solchen Zwischenfällen, die den Zugverkehr lahmlegen.
Auswirkungen auf den Reiseverkehr
Reisende mussten am Montagabend mit erheblichen Verspätungen und Zugausfällen rechnen. Die Deutsche Bahn empfahl, sich vor Reiseantritt über die aktuelle Lage zu informieren. Auch die App „Zuginfo.nrw“ bot aktuelle Informationen zu den Störungen.
Die Evakuierung der Züge verlief nach Angaben der Feuerwehr ohne Zwischenfälle. Verletzte gab es nicht. Die betroffenen Fahrgäste wurden mit Bussen weiterbefördert, was jedoch zu längeren Reisezeiten führte.
Die Aufräumarbeiten und die Reparatur der Oberleitung gestalteten sich als schwierig, da der Baum erst entfernt und die Leitung anschließend wieder instand gesetzt werden musste. Wie lange die Arbeiten dauern, blieb zunächst offen.
Für viele Pendler war der Vorfall ein Ärgernis, da der Feierabendverkehr erheblich gestört wurde. Einige Reisende zeigten Verständnis, andere kritisierten die mangelnde Information seitens der Bahn.
Die Behörden riefen dazu auf, den Bereich um die betroffene Strecke zu meiden und auf alternative Verkehrsmittel auszuweichen, bis die Störung behoben ist.



