Bluttat auf Wiener Friedhof: 14-Jährige soll 65-Jährige erstochen haben
14-Jährige soll 65-Jährige auf Friedhof erstochen haben

Bluttat auf Wiener Friedhof: 14-Jährige als mutmaßliche Täterin festgenommen

Ein schockierender Vorfall hat sich auf einem Friedhof in Wien ereignet. Am späten Montagnachmittag entdeckte ein Spaziergänger die leblose Körper einer 65-jährigen Frau, die mit schweren Stichverletzungen am Hals aufgefunden wurde. Die Polizei sperrte umgehend den Friedhof Baumgarten im Stadtteil Penzing ab und leitete Ermittlungen ein.

Zeugenalarm und schnelle Festnahme

Gegen 17.30 Uhr alarmierte der Zeuge die Polizei, nachdem er die blutüberströmte Leiche entdeckt hatte. Ein Notarzt konnte bei seinem Eintreffen nur noch den Tod der Frau feststellen. Während des Einsatzes erhielten die Beamten einen entscheidenden Hinweis: Betreuer einer betreuten Unterkunft hatten die Kriminalpolizei informiert, weil eine 14-jährige Bewohnerin mit blutverschmierter Kleidung zurückgekehrt war.

Die Spur führte die Ermittler direkt zu dem Mädchen, das als dringend Tatverdächtige festgenommen wurde. Bei der Jugendlichen konnte ein Messer als mutmaßliche Tatwaffe sichergestellt werden, wie ein Polizeisprecher in der Nacht mitteilte. Zusätzlich beschlagnahmten die Beamten das Smartphone der 14-Jährigen.

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Mögliche Videodokumentation der Tat

Laut Medienberichten gehen die Ermittler davon aus, dass die Jugendliche die Bluttat möglicherweise gefilmt haben könnte. Diese Information wird aktuell überprüft, während die Hintergründe der tödlichen Attacke offiziell noch unklar sind. Die 14-Jährige lebt in einer betreuten Einrichtung und ist österreichische Staatsbürgerin.

Der Friedhof Baumgarten in Penzing, einem westlichen Stadtteil von Wien, blieb nach der Entdeckung der Leiche für mehrere Stunden abgesperrt, während Spurensicherer und Kriminaltechniker die Tatstelle untersuchten. Die Identität der 65-jährigen Opfers wurde zunächst nicht öffentlich bekannt gegeben, ebenso wie das genaue Motiv für die tödliche Attacke.

Die Polizei setzt ihre Ermittlungen fort und prüft alle möglichen Zusammenhänge. Der Fall hat in der Wiener Bevölkerung für Bestürzung gesorgt, besonders aufgrund des jungen Alters der mutmaßlichen Täterin und der Tatortwahl auf einem Friedhof.

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