Kreuzungsunfall in Vechta: Rettungswagen mit Säugling an Bord kollidiert bei Rotlicht
Am Samstag kam es in Vechta zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein Rettungswagen mit einem Säugling an Bord bei Rotlicht über eine Kreuzung fuhr und mit einem Pkw kollidierte. Die Rettungssanitäterin (44) war mit Blaulicht und Martinshorn unterwegs, um eine Notfallverlegung durchzuführen, als sie die rote Ampel überquerte.
Notfallverlegung mit Säugling an Bord
An Bord des Einsatzfahrzeugs befanden sich neben der Fahrerin ein weiterer Sanitäter, ein Notarzt, ein Säugling und dessen Mutter. Der Rettungswagen war im Einsatz, um den Säugling dringend zu verlegen, als der Unfall geschah. Trotz der besonderen Umstände der Fahrt kam es zur Kollision.
Unfallhergang und Verletzte
Der Fahrer eines anderen Pkw (65) war bei Grün auf die Kreuzung gefahren und konnte dem herannahenden Rettungswagen nicht mehr ausweichen. Durch den Aufprall wurde sein Auto gegen den Pkw einer 56-jährigen Autofahrerin geschleudert. Die Fahrerin des Rettungswagens und die 56-Jährige zogen sich leichte Blessuren zu und wurden direkt am Unfallort medizinisch versorgt. Alle drei beteiligten Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit.
Polizeiliche Ermittlungen
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft den genauen Hergang des Unfalls. Gegen die Rettungssanitäterin wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. Die Umstände der Blaulichtfahrt und die Einhaltung der Verkehrsregeln stehen im Fokus der Untersuchungen.
Der Unfall unterstreicht die Risiken, die mit Einsatzfahrten im Straßenverkehr verbunden sind, insbesondere wenn lebenswichtige Transporte wie die eines Säuglings durchgeführt werden müssen. Die Sicherheit aller Beteiligten bleibt dabei eine zentrale Herausforderung.



