Zigarettenpreis soll bis 2030 auf 11,78 Euro steigen – neue Regierungspläne
Zigarettenpreis steigt auf 11,78 Euro – neue Pläne

Rauchen wird in Deutschland zum Luxus. Immer mehr Deutsche müssen zweimal überlegen, ob sie sich das noch leisten können. Weil im Bundeshaushalt eine Lücke klafft, sollen Raucher künftig noch mehr Steuern als ohnehin schon geplant zahlen. Das bedeutet: Der Packungspreis für Zigaretten könnte nach aktuellen Regierungsplänen bis 2030 auf fast zwölf Euro steigen!

Preissteigerung um 40 Cent mehr als geplant

Das geht aus einer sogenannten Formulierungshilfe des Bundesfinanzministeriums für die Koalitionsfraktionen hervor, die dem Redaktionsnetzwerk Deutschland vorliegt. Demnach soll der Preis pro Packung Zigaretten bis 2030 schrittweise auf 11,78 Euro ansteigen. Das wären etwa 40 Cent mehr als bisher vorgesehen. Genauso soll auch die Steuer auf Feinschnitt – also von Tabak für selbstgedrehte Zigaretten – stärker angehoben werden.

„Maßvolle Anhebung“ zur Haushaltssanierung

Grund für die Änderung ist den Angaben zufolge eine Lücke im Bundeshaushalt. Aus Regierungskreisen heißt es laut dem Bericht, die „maßvolle Anhebung“ solle nicht nur die Löcher im Haushalt stopfen: „Die Erhöhung dient auch dem Schutz der öffentlichen Gesundheit und steht im Einklang mit dem Ziel der Bundesregierung, die Raucherquote von Jugendlichen und Erwachsenen zu senken.“

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Stufenplan bis 2030

Konkret soll der durchschnittliche Packungspreis für Zigaretten 2027 erst auf 9,10 Euro, 2028 auf 9,91 Euro, 2029 auf 10,81 und 2030 auf 11,78 Euro steigen. Vom Packungspreis geht ein immer größerer Teil an den Staat: Die Tabaksteuer steigt von rund 4 auf 6,19 Euro pro Packung.

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