Der österreichische Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) hat seine Krebserkrankung öffentlich gemacht und zugleich erklärt, im Amt zu bleiben. Der 61-jährige SPÖ-Politiker teilte mit, dass bei ihm ein Lymphom diagnostiziert wurde. Die Therapie werde so geplant, dass er seinen Aufgaben als Finanzminister voll nachkommen könne. Marterbauer zeigte sich zuversichtlich: Dank umfangreicher Forschung habe diese Erkrankung in den vergangenen Jahren sehr gute Heilungschancen.
Marterbauer: Zentrale Figur im Kabinett
Der gelernte Ökonom ist seit 2025 Mitglied der Dreierkoalition aus konservativer ÖVP, sozialdemokratischer SPÖ und liberalen Neos. Als Finanzminister zählt er zu den zentralen Figuren im Kabinett von Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP). Umfragen zufolge weist Marterbauer unter den Spitzenpolitikern besonders hohe Beliebtheitswerte auf.
Kanzler Stocker wünscht Genesung
Bundeskanzler Christian Stocker wünschte Marterbauer „viel Kraft, Mut, Zuversicht und vor allem eine schnelle und vollständige Genesung“. Die Nachricht über die Krebserkrankung war am 13. Juli 2026 bekannt geworden. Marterbauer betonte, dass er sich während der Behandlung voll auf seine Regierungsarbeit konzentrieren werde.



