Klopps Doppelrolle als Bundestrainer und Red-Bull-Botschafter vom Tisch
Klopps Doppelrolle als Bundestrainer und Red-Bull-Botschafter vom Tisch

Die Diskussion um eine mögliche Doppelrolle von Jürgen Klopp als Bundestrainer und Red-Bull-Markenbotschafter ist beendet. Nach Informationen von Sky war diese Konstellation während der Gespräche zwischen dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) und Klopp nie eine Option. Der 59-Jährige soll ausschließlich als Bundestrainer fungieren, ohne gleichzeitig für den Brausekonzern tätig zu sein.

Red Bull wünscht sich nur gelegentliche Expertise

Red Bull selbst wünsche sich lediglich, „hin und wieder“ auf Klopps Expertise zurückgreifen zu können, berichtet Sky. Eine feste Rolle als Markenbotschafter sei nicht Teil der Überlegungen. Dem „Kicker“ zufolge ist denkbar, dass Klopp „abseits des nicht immer zeitaufwendigen Bundestrainer-Lebens mit seiner Expertise hin und wieder der umfangreichen Sport-Welt des Konzerns zur Verfügung stehen darf – vor allem in Bereichen, die Klopp in den eineinhalb Jahren seines Wirkens maßgeblich angeschoben hat.“

Kritik an möglicher Doppelrolle

Die Kritik an einer Lösung, in der der Bundestrainer zugleich Werbeträger für Red Bull wäre, war in den vergangenen Tagen vielstimmig. Sie kam unter anderem von Fanvertretern und auch aus den DFB-Landesverbänden. Viele befürchteten einen Interessenkonflikt und eine Beeinträchtigung der Glaubwürdigkeit des Bundestrainers.

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Gespräche mit Red-Bull-Geschäftsführer Mintzlaff

Die Lösung soll nun in der anstehenden Woche gefunden werden. Laut „Kicker“ wird sich die DFB-Spitze bereits am Dienstag mit Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff treffen. Im Rahmen des WM-Finales in den USA soll dann Ende der Woche ein Treffen Mintzlaffs mit Klopp folgen. Klopp hatte Anfang 2025 in der Fußballsparte des Brausekonzerns als „Global Head of Soccer“ angeheuert. „Wir sind sehr stolz auf diese herausragende und sicherlich stärkste Verpflichtung in der Fußball-Historie von Red Bull“, ließ Mintzlaff damals aus der Konzernzentrale funken. „Für uns ist er in seiner Rolle als Global Head of Soccer daher so etwas wie ein Gamechanger für unsere Engagements im internationalen Fußball und deren stetiger Weiterentwicklung.“

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