Neues Landeskriminalamt in Sachsen-Anhalt: Baufortschritt trotz Winterverzögerung
LKA-Neubau in Barleben: Bau schreitet trotz Verzögerung voran

Neues Landeskriminalamt in Sachsen-Anhalt: Baufortschritt trotz Winterverzögerung

Die Bauarbeiten für das neue Gebäude des Landeskriminalamts (LKA) in Sachsen-Anhalt schreiten trotz winterlicher Beeinträchtigungen zügig voran. Nach einer längeren Schnee- und Frostperiode in den vergangenen Wochen rechnet das zuständige Finanzministerium mit einer Bauverzögerung von etwa ein bis zwei Monaten. Dennoch sind die Arbeiten in Barleben im Landkreis Börde, vor den Toren Magdeburgs, gut im Zeitplan.

Fortschritte bei den Vorbereitungen

Seit dem Spatenstich im November wurden bereits rund 150.000 Kubikmeter Erde bewegt, um das Gelände für die anstehenden Tief- und Hochbauarbeiten vorzubereiten. Die Baugrube für die künftigen Kellergeschosse ist bereits deutlich sichtbar, wie eine Sprecherin des Finanzministeriums mitteilte. Momentan befindet sich die Vergabe der Rohbauarbeiten für die Hauptgebäude in den letzten Zügen. Der Beginn dieser Arbeiten ist für April und Mai vorgesehen.

Details zum Neubauprojekt

Das neue LKA-Gebäude soll insgesamt rund 420 Millionen Euro kosten und auf einer Fläche von mehr als 20.000 Quadratmetern errichtet werden. Nach derzeitigem Stand ist geplant, dass die Behörde im Jahr 2029 aus ihren bisherigen Liegenschaften in Magdeburg und Schönebeck nach Barleben umziehen kann. Der Neubau wird Platz für gut 700 Bedienstete bieten und umfasst neben Büros auch verschiedene Labore, Räume für Aus- und Fortbildung sowie Sport- und Lagerräume.

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Auswirkungen und Perspektiven

Der Umzug des Landeskriminalamts nach Barleben wird nicht nur die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter verbessern, sondern auch die regionale Infrastruktur stärken. Mit der Schaffung von 700 Arbeitsplätzen und modernen Einrichtungen setzt das Projekt ein Zeichen für die Zukunftssicherung der Behörde. Trotz der winterlichen Verzögerungen bleibt der Zeitplan für die Fertigstellung bis 2029 realistisch, da die Bauarbeiten nach den frostigen Wochen nun wieder an Fahrt aufnehmen.

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