Trump erhöht weltweiten Zollsatz auf 15 Prozent nach Supreme-Court-Entscheidung
US-Präsident Donald Trump hat seine ursprüngliche Ankündigung eines globalen Zollsatzes von zehn Prozent deutlich nach oben korrigiert. Nach einer eingehenden Überprüfung des Urteils des Obersten Gerichts der USA, das einen Großteil seiner bisherigen Zollpolitik gekippt hatte, setzt Trump nun auf einen weltweiten Zollsatz von 15 Prozent.
Gründliche Überprüfung führt zu höherem Satz
In einer Mitteilung auf seinem Onlinedienst Truth Social begründete Trump die Erhöhung mit einer "gründlichen, detaillierten und kompletten" Analyse der Supreme-Court-Entscheidung. Der Präsident hatte zunächst als erste Reaktion auf das Urteil am Freitag einen neuen globalen Zollsatz von zehn Prozent angekündigt. Diese Planung wurde nun jedoch revidiert.
Das Oberste Gericht der USA hatte in seiner jüngsten Entscheidung einen erheblichen Teil der bisherigen Zollmaßnahmen von Trump für ungültig erklärt. Diese richterliche Intervention zwang die Regierung zu einer Neubewertung ihrer Handelspolitik. Trump nutzte die Gelegenheit, um nicht nur die Zölle wieder einzuführen, sondern sie sogar noch zu erhöhen.
Auswirkungen auf den globalen Handel
Die Erhöhung des Zollsatzes von zehn auf 15 Prozent bedeutet eine deutliche Verschärfung der amerikanischen Handelspolitik. Experten erwarten erhebliche Auswirkungen auf den weltweiten Warenverkehr und mögliche Gegenmaßnahmen anderer Nationen. Die Entscheidung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die internationale Handelslandschaft bereits durch zahlreiche Spannungen geprägt ist.
Die Ankündigung erfolgte am 21. Februar 2026 und markiert einen weiteren Schritt in Trumps wirtschaftspolitischer Agenda. Die endgültige Umsetzung und die konkreten Ausgestaltungen der neuen Zollregelungen bleiben abzuwarten. Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Entwicklungen mit großer Aufmerksamkeit.



