Niners Chemnitz verpassen nach kämpferischer Leistung das Eurocup-Viertelfinale
Die Bundesliga-Basketballer der Niners Chemnitz sind im Eurocup ausgeschieden. Im Achtelfinale unterlag das Team von Trainer Rodrigo Pastore am Mittwochabend beim slowenischen Serienmeister Olimpija Ljubljana mit 65:73 (39:36). Trotz einer lange Zeit beherzten Vorstellung wurde den Sachsen eine Schwächephase im dritten Viertel zum Verhängnis.
Starker Start der Chemnitzer mit Defensivdruck
Die Niners übten von Beginn an hohen Druck in der Verteidigung aus und verhinderten so, dass die Gastgeber in Ljubljana in ihren gewohnten Rhythmus fanden. Offensiv standen sich die Chemnitzer mit sechs Ballverlusten im ersten Viertel zunächst selbst im Weg, steigerten sich danach aber deutlich und zogen auf 34:26 (18. Minute) davon. Amadou Sow zeichnete sich mit 13 Punkten als bester Werfer bei den Sachsen aus.
Aggressive Verteidigung der Slowenen dreht das Spiel
Nach dem Seitenwechsel verteidigten die Slowenen deutlich aggressiver und brachten die Niners aus ihrem Konzept. Die Chemnitzer verloren ihre spielerische Linie und blieben fast sieben Minuten ohne Feldkorb. In dieser entscheidenden Phase wandelte Ljubljana einen 40:44-Rückstand (24. Minute) in eine komfortable 56:46-Führung (31. Minute) um.
Kampf bis zum Schluss reicht nicht aus
Zwar kämpften sich die Chemnitzer dank einer guten Trefferquote von der Dreierlinie noch einmal auf 64:66 (38. Minute) heran und zeigten damit ihren unbändigen Willen. Doch in der Schlussphase hatten die erfahrenen Gastgeber aus Slowenien mehr zuzusetzen und sicherten sich den verdienten Heimsieg. Damit endet die Eurocup-Saison für die Niners Chemnitz im Achtelfinale, während Olimpija Ljubljana ins Viertelfinale einzieht.



