Al-Nassr triumphiert in Turkmenistan ohne seinen Superstar
Zum dritten Mal in Folge fehlte Cristiano Ronaldo im Kader von Al-Nassr, als der saudi-arabische Klub ein wichtiges Champions-League-Two-Spiel bestritt. Beim knappen 1:0-Erfolg im Achtelfinal-Hinspiel gegen Arkadag FK in Turkmenistan musste die Mannschaft erneut auf ihren 41-jährigen portugiesischen Superstar verzichten. Ronaldo hatte zuvor bereits zwei Siege in der heimischen Saudi Pro League verpasst, was Spekulationen über einen internen Konflikt befeuerte.
Machtkampf beendet: Rückkehr am Samstag erwartet
Laut Berichten der portugiesischen Sportzeitung A Bola ist der angebliche Machtkampf zwischen Ronaldo und der Vereinsführung nun beigelegt. Der Fußballstar soll bereits vor dem Spiel in Turkmenistan seinen Streik beendet haben und wird beim nächsten Meisterschaftsspiel am Samstag zurückkehren. Ronaldo selbst hat sich öffentlich nicht zu den Gründen seiner Abwesenheit geäußert, was Raum für Interpretationen ließ.
Medien vermuten, dass Ronaldos Verärgerung über die Transferpolitik des Vereinsmehrheitsbesitzers, des saudi-arabischen Staatsfonds, der in einen Ligarivalen investierte, der Auslöser war. Fans zeigten während eines Heimspiels Solidarität, indem sie Plakate mit seiner Rückennummer 7 hochhielten.
Liga-Statement unterstreicht Vereinsdisziplin
Kurz zuvor hatte die Saudi Pro League in einer Stellungnahme betont, dass kein Einzelner, egal wie bedeutend, Entscheidungen treffen dürfe, die über seinen eigenen Verein hinausgehen. Ein Sprecher erklärte laut BBC und PA, Ronaldo habe sich seit seiner Ankunft voll engagiert und eine wichtige Rolle für Al-Nassrs Wachstum gespielt, doch die Vereinsinteressen stünden im Vordergrund. Dies unterstreicht die Spannungen, die nun offenbar gelöst sind.
Mit der erwarteten Rückkehr Ronaldos hofft Al-Nassr, seine Ambitionen in der Champions League Two und der Liga weiter voranzutreiben, während der Star selbst seine Karriere in einer entscheidenden Phase fortsetzt.



