Eintracht Frankfurt muss auf Stammverteidiger Arthur Theate verzichten
Der Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt hat einen herben Rückschlag im Kampf um die Tabellenplätze hinnehmen müssen. Verteidiger Arthur Theate hat sich im Mannschaftstraining am Mittwoch eine schwere Knieverletzung zugezogen, wie der Verein in einer knappen Mitteilung bestätigte.
Meniskusverletzung führt zu wochenlangem Ausfall
Obwohl der Klub zunächst keine Details zur Art der Verletzung oder zur voraussichtlichen Ausfallzeit nannte, berichtet das Fachmagazin kicker von einer Meniskusverletzung. Diese Diagnose würde bedeuten, dass der 25-jährige Belgier für mehrere Wochen nicht zur Verfügung stehen wird. Interessanterweise gab es zunächst Spekulationen über eine noch schwerwiegendere Verletzung, die sich jedoch nicht bestätigt haben.
Arthur Theate zählte in dieser Saison zu den leistungsstabilsten Akteuren der Eintracht. Unter dem entlassenen Trainer Dimo Toppmöller war er unumstrittener Stammspieler in der Abwehrreihe. Auch beim Debüt von Neu-Trainer Albert Riera beim 1:1-Unentschieden gegen Union Berlin am vergangenen Wochenende stand Theate von Beginn an auf dem Platz und zeigte eine solide Leistung.
Herausforderung für Trainer Albert Riera
Der Ausfall von Arthur Theate stellt den neuen Eintracht-Trainer Albert Riera vor eine erste große personelle Herausforderung. Gerade in der Phase des Trainerwechsels und der taktischen Neuausrichtung ist die Verletzung eines Schlüsselspielers besonders schmerzhaft. Riera muss nun in den kommenden Wochen eine Alternative für die linke Abwehrseite finden, während Theate sich der Rehabilitation widmet.
Die Eintracht Frankfurt befindet sich derzeit in der entscheidenden Phase der Rückrunde, in der jeder Punkt im Kampf um die internationalen Plätze zählt. Der Verlust eines defensiv wie offensiv wichtigen Spielers wie Arthur Theate könnte sich daher besonders bemerkbar machen. Die medizinische Abteilung des Vereins wird nun alles daran setzen, den Verteidiger so schnell wie möglich wieder einsatzfähig zu machen.



