Matthäus überrascht mit Transferempfehlung für Bayern
Wie verstärkt sich der FC Bayern München für die kommende Saison? Diese Frage beschäftigt aktuell die Fußballwelt, und Bayern-Legende Lothar Matthäus hat nun zwei überraschende Kandidaten im Blick. Auf dem turbulenten Transfermarkt wird der deutsche Rekordmeister fast täglich mit neuen Spielern in Verbindung gebracht, doch welche Verpflichtungen wirklich sinnvoll sind, bleibt oft unklar.
Touré als Talent für die Zukunft
Matthäus bringt den FC Bayern mit einem Namen in Verbindung, der bisher nicht im Fokus der Transfergerüchte stand: Bazoumana Touré von der TSG Hoffenheim. „Ich habe gehört, dass Bayern Interesse an Hoffenheims Touré haben soll“, sagte Matthäus im Gespräch mit der Sport Bild. Der 19-jährige Ivorer wechselte im Februar 2025 für 10 Millionen Euro zur TSG und überzeugt in dieser Saison komplett mit seinen Leistungen.
In 17 Bundesligaspielen erzielte Touré zwei Tore und bereitete sieben weitere vor. „So eine Verpflichtung würde für mich Sinn machen“, betonte Matthäus. „Touré hat bei der TSG gezeigt, dass er Potenzial hat. Hinter Díaz könnte er sich entwickeln und für die Zukunft aufgebaut werden.“ Für den Experten braucht Bayern aktuell eher talentierte Spieler für die zweite Reihe als große Stars, da der Kader in allen Wettbewerben gut funktioniert.
Asllani als potenzieller Kane-Nachfolger
Touré ist jedoch nicht der einzige Hoffenheimer, den sich Matthäus gut beim FC Bayern vorstellen könnte. Der ehemalige Nationalspieler empfiehlt auch Fisnik Asllani als Verstärkung. „Ich glaube, dass Bayern für die Rolle als Kane-Back-up einen spielerisch stärkeren Spieler braucht. Ich sehe da eher den Hoffenheimer Fisnik Asllani“, erklärte Matthäus.
„Asllani ist genau der Spielertyp, der neben Kane passen könnte“, führte der Experte aus. „Er ist ein junger, aufstrebender Spieler, der noch Luft nach oben hat. Gib ihm mal zwei Jahre bei Bayern München, und wenn dann Harry Kane irgendwann aufhören sollte, hast du vielleicht den Nachfolger schon in den eigenen Reihen.“ In dieser Saison kommt Asllani auf sieben Tore und sieben Torvorlagen in 22 Pflichtspielen für Hoffenheim.
Europäisches Interesse an den Talenten
Beide Spieler haben bereits Aufmerksamkeit erregt. Viele europäische Top-Vereine sollen den kosovarischen Nationalspieler Asllani jagen, und auch als Bayern-Kandidat war er bereits in den zurückliegenden Monaten genannt worden. Touré hingegen stellt mit seinen starken Leistungen in seiner ersten vollen Bundesliga-Saison unter Beweis, dass er das Zeug für höhere Aufgaben hat.
Matthäus betonte, dass solche Verpflichtungen strategisch sinnvoll wären, um den Kader langfristig zu stärken, ohne die aktuelle erfolgreiche Mannschaftsstruktur zu gefährden. Der FC Bayern muss in der kommenden Transferperiode kluge Entscheidungen treffen, um seine Dominanz im deutschen Fußball zu erhalten.



